JuJu Rogers & Negroman - "Black History Month" Tour | Berlin

JuJu Rogers & Negroman - "Black History Month" Tour | Berlin

Mit JuJu Rogers (Jakarta Records) und Negroman (Sichtexot) gingen im Februar und März zwei der progressivsten Rapper Deutschlands gemeinsam auf “Black History Month”-Tour. Im Spätsommer 2019 glänzten sie mit ihren Alben “40 Acres N Sum Mula” respektive “Cuck”, die innerhalb kürzester Zeit zu Lieblingen von Fans und Kritikern avancierten. Zwar verbrüdert im Geiste, sind die Beiden aber völlig eigen in ihrem jeweiligen Ausdruck. Während Negromans Texte vom Dada durchsetzt sind und Exzess und Wahnsinn unwillkürlich erlebbar machen, adressiert JuJu Rogers die Auslöser ähnlicher Gefühle vielmehr konkret und anhand scharfer Beobachtung seiner Realität. Die “Black History Month”-Tour (das “His” wird durchgestrichen) führt diese beiden Ausnahmekünstler nun unverhofft, aber folgerichtig zusammen. Ihre Kämpfe für schwarze (Selbst-) Ermächtigung und gegen toxische Männlichkeit gleichermaßen vereint sie – und bedingt den Titel ihrer Tour.
Als Sohn eines G.I. aus New Orleans und einer Deutsch-Österreicherin nahe der U.S. Army Base in Schweinfurt aufgewachsen, erschließt JuJu Rogers auf seinem Album “40 Acres N Sum Mula” seine Wurzeln und was sie für ihn in seiner postkolonialen Wirklichkeit bedeuten. Mithilfe von Produzenten wie Crada, Farhot, Like und Modha entwickelte er dafür einen Sound, der von verschiedensten Epochen schwarzer Musikkultur beeinflusst ist. Davon getragen verarbeitet er persönliche Fragen nach Identität, Spiritualität und politischen Handlungsanweisungen. “40 Acres N Sum Mula” versteht er als radikale Stellungnahme gegen den imperialistischen und kapitalistischen Status Quo.
Der Wahlleipziger Negroman manövriert textlich irgendwo zwischen gesellschafts- und selbstkritischem Bewusstseinsstrom und dadaistischer Irrationalität. Er ist Immoralist, der sich vorsorglich den eigenen Zeigefinger abgekaut hat, also Fleisch isst und die Askese verachtet. “Cuck”, sein drittes Solorelease, ist eine Mischung aus dem selbstbetitelten Debütalbum "Negroman" und der "Sequel"-EP. Instinktsicher treffen Jazz-/Soul-/Funk-Samples auf 808-Bässe und Pitch-Effekte, wobei die Beats längst die 100BPM auch mal überschreiten dürfen. Im Vordergrund stehen Gefühl und Vibe, die die Inhalte tragen und kaum nachvollziehbar, aber umso treffsicherer vermitteln können.
Live zu sehen gibt es die beiden Künstler im Herbst 2020 auf der „BLACK HISTORY MONTH" TOUR.

Badehaus Berlin

Press image to visit the organizer's website.

events

People, Food, MUSIC by African Food Festival Berlin

People, Food, MUSIC by African Food Festival Berlin

Jules Cafe

Black to the future

Black to the future

@Afropolitan

Filmscreening “No hard Feelings” with Q&A.

Filmscreening “No hard Feelings” with Q&A.

@Passage Kino

Black, Brown, Vocal: 
Practicing Body Positivity whilst Black!

Black, Brown, Vocal:
Practicing Body Positivity whilst Black!

@Afropolitan

Let's Talk About… Our mental state!

Let's Talk About… Our mental state!

@Afropolitan

Wedding Renaissance 2020

Wedding Renaissance 2020

@African Quarter

Providing curated information of quality events and 'safer' spaces for The Black and Brown community of Berlin.

Meet Our Partners...

955f9747-2774-4ab0-a8e1-aed2b9e36399_200
Logo AfroPolitan Berlin Finalizado COR w
Waive.jpg
ndo Kurzlogo ohne Zusatz.jpg
Gladt_Logo_CMYK_Druck.NEW.jpg

© 2018 Black Brown Berlin